Einer kommt vom Kran, einer vom Code.
Software für Betriebe zu bauen setzt voraus, zu wissen, wie in Betrieben gearbeitet wird. Nicht wie es im Handbuch steht, sondern wie es an einem Dienstag um halb sieben tatsächlich läuft.
Der Ausgangspunkt
Wir bilden einen realen Ablauf digital ab und machen das Ergebnis so zugänglich, dass damit gearbeitet werden kann. Das gilt im Gebäude, aus der Luft und in der Software — und es setzt zweierlei voraus: jemanden, der den Ablauf kennt, und jemanden, der ihn bauen kann.
Genau daraus ist evonolo entstanden.
Foto: Stephan Grundner
Andreas Prosch
Mitgründer und Geschäftsführer, verantwortlich für den Kontakt zur Kundschaft und für den Aufbau von evonolo AIR.
Aufgewachsen in Hochfilzen, Schule am Sportgymnasium Saalfelden, danach die Lehre zum Büro- und Großhandelskaufmann bei Eurogast Sinnesberger in Kirchdorf — mit Verantwortung für Warenflüsse und Lagerlogistik, zuletzt als Stellvertreter der Lagerleitung. Parallel die Ausbildung zum Telekranfahrer. Schon dort ging es im Kern darum, dass Dinge zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.
Nach dem Bundesheer der Wechsel auf den Kran: Engel Telekrane in Schwoich, Schwerlast- und Spezialkranbereich. Danach Cube Event in Kufstein, wo es um Logistik und Aufbau des VIP-Bereichs bei MotoGP-Rennen quer durch Europa ging.
Es folgten zwölf Jahre bei Felbermayr Transport- und Hebetechnik in Wörgl — Telekrane bis dreihundert Tonnen, später Disposition und Außendienst. Zweieinhalb dieser Jahre in La Paz in Bolivien, beim Aufbau eines urbanen Seilbahn- und Transportnetzes.
Was davon heute zählt
Wer einen Kran aufstellt, muss vorher wissen, was schiefgehen kann. Wer disponiert, kennt jeden Weg, auf dem Information verloren geht: der Zettel im Führerhaus, der Anruf, den niemand notiert, die Änderung, die nur zwei Leute mitbekommen haben.
Genau danach sucht er, wenn er bei Ihnen im Betrieb einen Tag mitläuft — nicht nach Funktionen, sondern nach den Stellen, an denen etwas hängen bleibt. Was er dort findet, ist am Ende die Grundlage für das, was gebaut wird.
Ehrenamtlich ist er bei der Tiroler Bergrettung tätig und setzt dort auch die Drohne des Unternehmens ein, bei Sucheinsätzen und zur Lagebeurteilung. 2026 wurde evonolo AIR beim Startup-Wettbewerb Traumstart ausgezeichnet.
Foto: Andreas Prosch
Stephan Grundner
Mitgründer und Geschäftsführer, verantwortlich für die technische Seite — Architektur, Entwicklung und den laufenden Betrieb.
Informatiker mit über zwanzig Jahren Berufserfahrung. Sein Feld sind große Systeme, die viele Jahre laufen müssen und bei denen ein Ausfall teuer wird: Er hat am Kernsystem einer Liechtensteiner Privatbank mitgebaut, jahrelang im ERP-Umfeld entwickelt — Java, verteilte Systeme, Betrieb — und arbeitet heute als KI-Experte in einem international tätigen Konzern.
Aus dieser Ecke kommt der Anspruch, dass Software auch in fünf Jahren noch wartbar ist. Bei uns baut deshalb niemand schnell etwas zusammen, das danach niemand mehr anfassen will.
Warum er nicht nur programmiert
Der aufwendigste Teil an Software ist nicht das Schreiben, sondern das Entscheiden: Welche Teile gehören zusammen, was darf sich später ändern, was muss stabil bleiben. Diese Entscheidungen fallen am Anfang und bestimmen, ob eine Lösung in fünf Jahren noch brauchbar ist.
Deshalb steht bei uns am Anfang keine Funktionsliste, sondern das Verständnis Ihrer Abläufe. Erst danach wird gebaut.
Warum die Kombination zählt
Wer nur entwickelt, baut, was in der Anforderung steht. Wer nur den Betrieb kennt, weiß, was fehlt, kann es aber nicht bauen. Das Problem liegt fast immer dazwischen — in der Übersetzung.
Bei uns fällt dieser Schritt weg. Der Ablauf wird von jemandem aufgenommen, der solche Abläufe selbst verantwortet hat, und von jemandem umgesetzt, der weiß, was das für die Architektur bedeutet. Ohne Anforderungsdokumente, die niemand liest, und ohne die Hälfte, die auf dem Weg verlorengeht.
Wir arbeiten nicht allein
Das Unternehmen ist bewusst klein gehalten. Die Projekte sind es nicht — für jeden Teil kommen die Leute dazu, die ihn am besten können.
Was vor Ort gebaut wird, bauen Betriebe aus der Region, vor allem aus dem Handwerk. Wo eine Befugnis dazugehört, liegt die Ausführung beim Partnerbetrieb; wir planen, programmieren, nehmen in Betrieb und betreuen. Im digitalen Bereich steht ein gewachsenes Netzwerk aus Entwicklern, Digital Natives und Leuten dahinter, die KI täglich einsetzen — regional und im DACH-Raum.
Für Sie heißt das: ein Ansprechpartner und ein durchgehender Prozess.
Wo wir arbeiten
Wir arbeiten von zwei Standorten im Bezirk Kitzbühel aus. Der ganze Bezirk liegt damit ohne lange Anfahrt, dazu die Bezirke Kufstein und Zell am See, die Stadt Saalfelden und die Richtung Innsbruck.
Der erste Termin ist immer vor Ort. Was danach kommt, läuft zu einem guten Teil aus der Ferne — deshalb arbeiten wir auch für Betriebe außerhalb dieser Region, ohne Anfahrtszeit zu verrechnen, die niemandem nützt.

